Ankunft in Perth

Um 2 Uhr heute Nacht war es dann endlich geschafft, wir sind in unserer Unterkunft in Perth angekommen. In Deutschland war es da 20 Uhr.

Der zweite Flug

Fast 11 Stunden lang auf einem recht engen Platz mit wenig Beinfreiheit und ohne die Möglichkeit sich zu bewegen (außer kurz den Gang auf und ab zu laufen), ist schon hart. Dank des vielseitigen Entertainment-Programms der Emirates vergingen die Stunden aber erstaunlich schnell. Zugegeben, ungefähr 4-5 Stunden haben wir auch geschlafen.

Wir haben zwei Mahlzeiten mit allem drum und dran erhalten und, wie auch auf dem ersten Flug, gab es eine große Auswahl der unterschiedlichsten Getränke. Leider wurde mir beim Boarding am Flughafen in Dubai mein nach den Sicherheitskontrollen gekauftes Getränk abgenommen, deswegen musste ich die Stewardessen zwischendurch rufen, damit sie mir ein Wasser brachten – das scheint aber auf den langen Flügen ganz normal zu sein (man ist einen solchen Service im Flugzeug ja gar nicht mehr gewöhnt!). Meine Sprite wurde mir dann sogar auf einem Tablett serviert.

Die Maschine selbst war etwas älter als die erste, aber alle Funktionen und auch der Service waren gleich. Auch hier haben wir Kissen, Decken und Kopfhörer erhalten (die Decke wurde uns leider kurz vor der Landung abgenommen – wir hätten sie also schon auf dem ersten Flug klauen müssen).

In Perth

Um 0:40 Uhr Ortszeit (18:40 in Deutschland) sind wir dann am Flughafen in Perth gelandet. Als wir am Gepäckband ankamen, fuhr da bereis einer unserer Koffer vorbei und auch der zweite ließ nicht lang auf sich warten. So schnell habe ich mein Gepäck noch nie zurück gehabt! Auch der Zoll und die Visa-Angelegenheiten waren schnell erledigt und so saßen wir schon um kurz vor halb zwei im Taxi.

Unsere Wohnung haben wir über Airbnb gebucht und sie befindet sich in einem Außenbezirk von Perth, in Kewdale. Der Schlüssel war in einer Sicherheitsbox verstaut, für die wir einen Code erhalten hatten. Problem war nur, die Box wollte nicht aufgehen. Um in die Wohnung rein zu kommen haben wir dann fast länger gebraucht als für die Einreise ins Land und die Taxifahrt, aber irgendwann hat sie endlich nachgegeben (sie geht jetzt nur leider nicht mehr zu). Die Wohnung selbst ist sehr niedlich eingerichtet, mit einem Schlafzimmer, einer kleinen Küche, einem Bad und einem Wohnzimmer.

Den ersten Tag haben wir genutzt, um etwas Schlaf nachzuholen, uns zu orientieren und einzukaufen. Ganz in der Nähe haben wir ein Shopping Center gefunden, in dem es sogar ein Aldi gibt (das Sortiment ähnelt unserem natürlich überhaupt nicht)! Alle Aussies, denen wir bisher begegnet sind, sind sehr freundlich und aufmerksam, sogar die Kassierer fragen hier, wie es einem heute so geht. Der Akzent hier ähnelt eher dem Britischen als dem Amerikanischen und bei manchen Menschen muss sogar ich (Übersetzerin für Englisch) genauer hinhören, um zu verstehen, was sie sagen. Hier bezahlt man mit schönen, bunten Australischen Dollar und ich sage das zwar oft über fremde Währungen, aber diese Scheine sehen WIRKLICH aus wie Monopoly-Geld!

Es ist etwas kälter als die letzten Tage in Deutschland, aber wenn man überlegt, dass hier gerade erst der Frühling anfängt, ist es doch recht warm und den ganzen Tag über hat die Sonne geschienen. Nur in unserer Wohnung ist es unglaublich kalt!

Jetzt planen wir noch, wie wir morgen früh zum Hafen kommen, da wir die Quokkas auf Rottnest Island besuchen werden und dann ist der erste Tag auch leider schon fast vorbei.

Advertisements