Von West nach Ost: von Perth nach Sydney

Der erste Teil unserer Australienreise ist leider schon vorbei. Von Perth haben wir zwar nicht viel gesehen (außer der Busfahrt zum Hafen in Fremantle), aber eigentlich hatten wir diesen Stopp auch nur eingelegt, um die Quokkas auf Rottnest Island zu besuchen. Schade ist es trotzdem, denn es scheint eine sehr imposante Stadt zu sein – aber man kann in drei Wochen auch nicht alles sehen!

Nun sind wir in Sydney und es fühlt sich tatsächlich das erste Mal so an, als wären wir endlich angekommen. Das liegt wahrscheinlich nicht an der Stadt oder der Unterkunft, sondern daran, dass wir nun für den Rest des Urlaubs in kein Flugzeug mehr steigen müssen.

Der Flug nach Sydney

Wieder ein Morgen, an dem der Wecker uns schon früh geweckt hat. Um halb 7 mussten wir unsere Unterkunft verlassen, um zur Bushaltestelle zu laufen. Im Kalten, im Halbschlaf und mit Koffern. Ganz Kewdale (wo sich unsere Unterkunft befand) war damit dann also auch wach. Der Bus brachte uns direkt zum Terminal 4, wo um 9:45 Uhr unser Flugzeug startete.

Wie ich vor dem Urlaub immer wieder gesagt habe, können viele deutsche Städte hinsichtlich der Modernität bestimmt noch einiges von den australischen Metropolen lernen. Der Domestic Airport Perth (Flughafen für Inlandsflüge) und sicherlich auch der internationale Teil des Flughafens sind ein Beweis dafür, dass ich recht hatte: In der Eingangshalle stehen überall Computer, an denen man sich selbst eincheckt oder, falls man das schon online getan hat, kann man hier die Kofferbänder ausdrucken und andere Serviceeinstellungen vornehmen. Danach geht man mit der Boardkarte zur automatischen Kofferaufgabe – auch hier läuft alles über einen Computer. Man legt den Koffer auf ein Band, scannt den Boardingpass ein oder gibt seinen Namen ein, der Koffer wird gewogen und wenn alles in Ordnung ist, fährt er weg. Die etwas hinterherhinkenden Deutschen (wir) wussten natürlich nicht, was sie machen sollten und holten sich erst einmal Hilfe herbei – sowas gibt’s bei uns ja schließlich auch nicht. Der Terminal für die Inlandsflüge ist außerdem sehr ruhig und angenehm (obwohl er trotzdem voller Menschen ist – ich sag ja, ich mag die Aussies).

Obwohl unser Flug eigentlich von der Emirates war, sind wir mit Qantas, einer australischen Fluggesellschaft, die die Inlandsflüge durchführt, geflogen. Obwohl wir nur 4 ½ Stunden geflogen sind, haben wir trotzdem Getränke und Essen bekommen (das ist hier übrigens bei allen Flügen so, egal ob kurz oder lang). Entertainment gab es auch in diesem Flugzeug auf einem Tablet.

In Sydney

Nach einem für uns sehr kurzen Flug kamen wir dann am Domestic Airport Sydney an. Man hätte meinen können, wir wären gar nicht weg geflogen, denn der Flughafen, zumindest dieser Teil, sieht genauso aus wie der in Perth. Sogar die kleinen Läden, die sich im Terminal befinden, sind die gleichen! Im WLAN war ich auch sofort eingeloggt, weil mein Handy es für das gleiche hielt (nur leider steckte hinter dem WLAN hier kein Internet). Dabei sind wir zwei Zeitzonen weiter gezogen: Um 15:55 Uhr sind wir gelandet, da war es 13:55 Uhr in Perth und 7:55 Uhr in Deutschland.

Mit dem Zug sind wir dann zu unserem Zimmer nach Gymea (Bezirk in Sydney) gefahren, das wir natürlich wieder über Airbnb gebucht hatten. Auch diesmal waren wir gut vorbereitet (diesmal wirklich!) aber das Liniennetz und das Zugsystem sind hier auch sehr viel ausländerfreundlicher gestaltet als in Perth. Wir konnten uns direkt einen Überblick verschaffen und sehen, welcher Zug wohin fuhr. In unserem Zimmer hier gibt es sogar eine kleine Elektroheizung, worüber ich mich besonders freue, denn gegen Abend wird es wirklich sehr kalt.

Morgen früh werden wir unseren Camper abholen, der dann für den restlichen Urlaub unser Zuhause wird.

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