Metamorphosis – die Hälfte ist geschafft

Die erste Hälfte mit Tracy Anderson ist nun um. Zusammenfassend kann ich tatsächlich sagen: Es funktioniert! Zwischendurch war ich mir zwar nicht ganz sicher, ob ich mich für das richtige Centric entschieden habe, aber im Endeffekt hatte ich doch alles richtig gemacht.

Wer ist Tracy eigentlich?

Tracy hat bereits zahlreiche Fitnessprogramme entworfen und ist damit sehr erfolgreich. Eigentlich ist sie Tänzerin, was sich auch in vielen ihrer Programme widerspiegelt. Stars wie Gwyneth Paltrow, Victoria Beckham und Jennifer Lopez vertrauen schon seit Jahren auf ihr Können. So führt sie einige Fitnessstudios und für all die, die nicht in der Nähe einer der Standorte leben, gibt es ein Online-Studio und zahlreiche DVD-Programme.
Sie betont, dass sie sich beim Workout auf die kleinen Nebenmuskeln konzentriert anstatt auf die großen Hauptmuskeln und dadurch eine sehr weibliche und dennoch sportliche Kontur erschafft. Ich habe zuvor zwar noch nie von solchen Nebenmuskeln gehört, aber sie scheint ja zu wissen, was sie tut. Außerdem ist sie der Meinung, dass sie jeden Körper mit ihrem Training verändern kann – egal welche Veranlagungen oder Problemzonen vorhanden sind.

Meine Wahl: Pozentrisch

Tracys Metamorphosis-Programm besteht aus 30 Minuten Toning-Workout, in denen die Muskeln trainiert und geformt werden, und 30 Minuten Tanz-Cardio, die für die Ausdauer und zusätzliche Fettverbrennung gedacht sind. Während letzteres über alle 90 Tage gleich bleibt, wechselt sich das Muskel-Workout alle 10 Tage ab. Tracy meint, dass die Muskeln sich andernfalls zu schnell an die Übungen gewöhnen und keinen Fortschritt mehr zeigen. Klingt logisch. Trainiert wird 5–6 Mal pro Woche eine Stunde lang. Ja, klingt erstmal ganz schön viel!

Körpertypen-Rechner: Falls ihr noch zweifelt, welcher Körpertyp ihr seid, könnt ihr ihn hier berechnen.

Nach den ersten zehn Tagen war ich begeistert. Ich war zwar schon immer ein sehr sportlicher Mensch, was man mir auch ansah, aber so wohl habe ich mich noch nie gefühlt. An dieser Stelle sollte ich dazu sagen, dass ich dazu neige, an den Beinen sehr wuchtige Muskeln aufzubauen, die schnell nicht mehr schön aussehen, wenn ich zu viel (und den falschen) Sport mache. Obwohl ich nun jeden Tag trainiert habe, blieb dieser Effekt zum Glück aus. Meine Beine fühlen zwar das tägliche Training, sehen aber keineswegs wuchtig aus, sondern einfach definiert und gut geformt. In den ersten zehn Tagen hatte ich bereits 2 cm Beinumfang, 3 cm Taillenumfang und 1,2 kg verloren. Und das bei gleicher Ernährung! Es hat also wirklich funktioniert.

Als ich dann mit dem zweiten Toning-Workout weitermachte, merkte ich leider erstmal keinen Fortschritt mehr. Meine Erfolge gingen zwar nicht zurück, doch ich hatte nicht das Gefühl, dass ich noch etwas für meinen Körper tat. Da ich am Anfang zwischen Po- und Hüftzentrisch hin- und hergerissen war, dachte ich, dass ich mich vielleicht für das falsche Programm entschieden hatte. Immerhin sind die ersten 10 Tage bei allen gleich. Kurzerhand bestellte ich mir also auch noch Hüftzentrisch und voilà: neue Erfolge waren zu sehen.

Hüft- oder Pozentrisch?

Richtig enttäuschend wurde das dann aber beim 3. Workout, Tag 21-30, denn meine Hüften waren so eingezogen (ja, das ist irgendwie der Sinn hinter Hüftzentrisch), dass ich etwas aussah wie ein kleines Kind. Das hat in meinem Umfeld zwar keiner gesehen – ich aber schon. Hinzu kam, dass ich das Gefühl hatte, mein Hintern sähe nicht mehr so trainiert aus wie vorher. Und das ging gar nicht. Dr. Google musste diesmal helfen und ich stieß auf ein amerikanisches Forum, in dem viele Frauen wegen genau der gleichen beiden Programme gezweifelt haben wie ich.  Daher stelle ich euch hier ein paar der Unterschiede zusammen, damit ihr nicht genauso verwirrt seid:

Pozentrisch Hüftzentrisch
  • Flacher, unförmiger Po
  • Ein Körper in typischer Birnenform
  • Äußere Oberschenkel sind eine Problemzone, aber beim leichten Anheben des Pos verschwinden Reiterhosen bzw. Cellulite oder werden geringer
  • Nicht nur der obere Abschnitt der Oberschenkel ist eine Problemzone, sondern der gesamte Oberschenkel
  • Beim Blick in den Spiegel scheint der Po innerhalb der Linien der Hüfte zu sitzen, sprich die Beine bestimmen die äußere Silhouette
  • In Höhe der Hüfte bestimmt der Po die Silhouette, nicht die Beine

Insgesamt habe ich nach den 45 Tagen nun mein Wunschgewicht erreicht und trotzdem nicht gehungert. Ich habe über 3 kg verloren, mein Beinumfang hat sich um 4 cm verringert und der an meiner Taille um 5 cm.

Nun bin ich gespannt auf die nächsten 45 Tage!

<<<<< Erster Artikel: 90 Tage Metamorphose mit Tracy Anderson

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.